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Zu wenig Wind für Fin Slalom, zu viel Shorebreak für Foiling

  • GWA
  • vor 12 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit


...so könnte man den ersten Tag der Deutschen Meisterschaften beim California Surf Cup auf Sylt sportlich zusammenfassen. Dabei sahen die Bedingungen zunächst vielversprechend aus. Deshalb fiel bei 12 bis 16 Knoten die Entscheidung, das 27 Teilnehmer starke Feld der Fin-Slalom-Fahrer zum ersten Start um 12:00 Uhr aufs Wasser zu schicken. Leider ließ der Wind dann etwas nach und in Verbindung mit der starken Strömung waren keine fairen Bedingungen für offizielle Fin-Slalom-Wettfahrten mehr gegeben.


Ein Wechsel auf die Disziplin Foiling war jedoch ebenfalls keine echte Option. Durch den starken Wind an den Vortagen hatte sich noch ein kräftiger Shorebreak an den Brandenburger Strand geschoben. Das bedeutete ein zu großes Risiko für Teilnehmer und Material, wenn man sie unter diesen Bedingungen mit Foil-Equipment aufs Wasser geschickt hätte. Die Fahrer wurden deshalb wieder an Land geholt und die Hoffnungen richteten sich auf den Nachmittag. Dann sollte der Wind eventuell wieder zunehmen oder zumindest mit ablaufendem Wasser der Shorebreak kleiner werden, sodass die Foiler aufs Wasser gehen könnten.


Leider bewahrheiteten sich beide Hoffnungen nicht. Der Wind blieb mit 9 bis 12 Knoten unter dem Limit für die Disziplin Fin Slalom und trotz des ablaufenden Wassers blieb der Shorebreak hoch. Um 17:00 Uhr beschloss die Regattaleitung schließlich, den Tag zu beenden. Für Mittwoch versprechen die Prognosen Foiling-Bedingungen, für Donnerstag geeignete Bedingungen für Fin Slalom.



So ergebnislos Tag 1 der Deutschen Meisterschaft auf dem Wasser auch war, so lebhaft ging es an Land am Brandenburger Strand zu. Mehrere Zehntausend Besucher strömten am Eröffnungstag des California Surf Cups auf die Promenade, um das bunte Angebot zu genießen. Bei den Sponsoren und Partnern gab es jede Menge Highlights zu entdecken, zu shoppen oder das gastronomische Angebot auf der Cateringmeile zu genießen. Am Abend wurden Teilnehmer, Orga-Team und ein begeistertes Publikum mit einem perfekten Sonnenuntergang belohnt, wie es ihn nur auf Sylt gibt.



Für Tag 2 sehen die Prognosen vielversprechend aus: Bei leichtem Sideshore-Südwind und kleineren Wellen sieht es nach einem Tag für die Disziplin Foiling aus. Das ist die Chance für Topfavorit Fabi Wolf, einen großen Schritt in Richtung DM-Titel in dieser Disziplin zu machen. Der frischgebackene Vize-Europameister gilt als der Maßstab, an dem sich die anderen Fahrer orientieren müssen.


Es gibt jedoch genügend Fahrer, die sich berechtigte Hoffnungen machen, Wolf einen Strich durch die Rechnung zu machen. Allen voran der vielfache Deutsche Meister sowie Europa- und Weltmeister, der die speziellen Bedingungen auf der Nordsee vor Sylt wie seine Westentasche kennt und im Titelkampf ein gewichtiges Wörtchen mitreden möchte.


Das Skippers Meeting ist für Mittwoch um 09:30 Uhr angesetzt, der erste mögliche Start ist für 10:30 Uhr vorgesehen. Dann können sich die Besucher auf spannende Foil-Rennen beim California Surf Cup am Brandenburger Strand freuen.

 
 
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