ProAm Windsurf Cup Wesermünde
- GWA
- vor 2 Tagen
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Am Wochenende vom 16./17. Mai 2026 findet bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit dem Windsurf Club Wesermünde ein ProAm Windsurf Cup an der Nordsee statt.
Die Slalomregatta in Dorum-Neufeld richtet sich sowohl an erfahrene Wettkampfsportler als auch an Einsteiger. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten bietet der Austragungsort gute Bedingungen, um erste Erfahrungen im Regattasport zu sammeln. Die Anzahl der Wettfahrten pro Tag ist durch die verfügbaren Wind- und Wasserbedingungen begrenzt, wodurch die Teilnehmenden die vorhandene Zeit intensiv nutzen können.
Die Organisation der Starts ist darauf ausgelegt, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. In der Regel werden die Startprozesse so gestaltet, dass unnötige Wartezeiten oder zusätzliche Qualifikationsrunden vermieden werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass möglichst alle Teilnehmenden an den Wettfahrten teilnehmen können.
Gefahren wird überwiegend in einer Full-Fleet auf einem klassischen Achterkurs. Die Anzahl der Runden wird flexibel an die jeweiligen Wetterbedingungen und die Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden angepasst.
Für die Sicherheit auf dem Wasser sorgt unter anderem die Unterstützung durch die DLRG Dorum.
Neben den offiziellen Wertungen wird auch eine sogenannte „Fun“-Wertung angeboten. Diese richtet sich insbesondere an Teilnehmende ohne Meisterschaftserfahrung und soll zusätzliche Anreize für den sportlichen Wettbewerb schaffen.
Auch abseits des sportlichen Geschehens bietet die Veranstaltung Rahmenmöglichkeiten für die Teilnehmenden. Dazu zählen Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Strand sowie gemeinschaftliche Aktivitäten. Die Lage am Wattenmeer mit Blick auf den Leuchtturm „Obereversand“ trägt zur besonderen Atmosphäre der Regatta bei.
Ob die Wettkämpfe unter optimalen Bedingungen stattfinden können, hängt letztlich von den Windverhältnissen ab, die an der Nordseeküste naturgemäß variieren können.

Spotcheck
Der Windsurf-Spot in Dorum-Neufeld ist ein tideabhängiges Revier. Windsurfen ist in der Regel etwa eineinhalb Stunden vor bis eineinhalb Stunden nach Hochwasser möglich. Eine besondere geografische Eigenschaft stellt der nahegelegene Kutterhafen dar, der über eine Fahrrinne (Priel) mit der Nordsee verbunden ist. Diese verläuft in West-Ost-Richtung und kann je nach Windrichtung für das Ein- und Ausfahren genutzt werden, etwa beim Wechsel von Ausrüstung oder bei ablaufendem Wasser.
Das Revier wird durch den Priel in einen nördlichen und einen südlichen Bereich unterteilt. Während sich im südlichen Abschnitt überwiegend Kitesurfer aufhalten, wird der nördliche Bereich hauptsächlich von Windsurfern genutzt. Eine Nutzung beider Bereiche ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch entsprechende Rücksichtnahme auf andere Wassersportler.
Bei mittlerem Hochwasser ist das Wasser auf der Südseite bis zu etwa 900 Meter und auf der Nordseite rund 750 Meter weit stehtief. Innerhalb des Reviers verlaufen zudem kleinere Priele, die in die Hauptfahrrinne münden. Diese können lokal zu größeren Wassertiefen führen.
Aufgrund der vergleichsweise übersichtlichen Bedingungen gilt das Gebiet als geeignet für Einsteiger und fortgeschrittene Windsurfer. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, auch bei anspruchsvolleren Wetterlagen Erfahrungen zu sammeln, die an anderen Küstenabschnitten mitunter schwieriger wären.
Im Revier befinden sich mehrere Buhnen, darunter eine kurze Buhne im Einstiegsbereich sowie längere Bauwerke zur Abgrenzung von Bade- und Wassersportzonen. Eine weitere, weniger sichtbare Buhne liegt im nördlichen Bereich. Diese Strukturen sind teilweise durch Markierungen gekennzeichnet und sollten insbesondere von Ortsunkundigen beachtet werden.




