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Nico Prien führt Slalom-Rangliste an

Aktualisiert: Sept 5


Drei Tourstopps hat es in diesem Jahr beim Multivan Windsurf Cup bereits gegeben. Das bedeutet, dass es auch den ersten Streicher für die Fahrer gibt. Eine gute Gelegenheit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. In der Slalom-Rangliste der höchsten deutschen Serie liegt der Schönberger Nico Prien (GER-7) an der Spitze.

Dabei ist die Saison für ihn ausgesprochen schlecht gestartet. Aufgrund einer Corona-Infektion konnte Prien an der Auftaktveranstaltung in Sankt Peter-Ording nicht teilnehmen. Auch für die DM auf Sylt hatte sich der Schönberger keine großen Chancen ausgerechnet, da er direkt aus der Quarantäne geschwächt anreisen musste. Dann überraschte Nico Prien aber mit starken Leistungen und sicherte sich so den Vizemeistertitel in dieser Disziplin. Nur dem neuen Deutschen Meister und Worldcup-Profi Sebastian Kördel (GER-220) musste Prien den Vortritt lassen. Auch beim letzten Tourstopp in Zinnowitz konnte Nico Prien überzeugen. Bei spektakulären Bedingungen lieferte er sich packende Duelle mit dem mehrfachen Deutschen Meister Vincent Langer (GER-1) und dem Kieler Michele Becker (GER-277). Am Ende konnte in Zinnowitz in der Disziplin Slalom zwar Vincent Langer triumphieren. Für Prien reichte aber der zweite Platz, um sich in der Slalomrangliste mit 248 Punkten an die Spitze zu setzen.

Vier Punkte dahinter folgt mit 244 Punkten Michele Becker auf dem zweiten Platz in der Slalom-Rangliste. Der Kieler schaffte bei zwei der drei Tourstopps des Multivan Windsurf Cups den Sprung auf das Podium. Bei der DM auf Sylt belegte er Platz fünf.

Fabian Wolf (GER-404) fährt neben dem Multivan Windsurf Cup seit dem vergangenen Jahr auch in der neuen olympischen iQFOiL Klasse. Seinen Leistungen in der Disziplin Slalom tut dies keinen Abbruch. Er liegt aktuell mit 242 Punkten auf Platz drei im Slalom. Ein vierter, ein sechster und ein siebter Platz bei den ersten drei Tourstopps bieten eine gute Grundlage für die kommenden DWC Tourstopps. Er muss allerdings aufpassen, dass er nicht noch von seinen Verfolgern verdrängt wird.

Nur auf dem vierten Platz liegt aktuell der mehrfache deutsche Meister Vincent Langer. Der Kieler konnte zwar die Disziplin Slalom bei den beiden Tourstopps in Sankt Peter-Ording und Zinnowitz gewinnen. Bei der Deutschen Meisterschaft auf Sylt war er aber im Slalom vom Pech verfolgt. Da die DM einen höheren Faktor hat, geht Langer mit einem Punkte-Handicap in die kommenden Regatten. Er muss hier Punkten und gleichzeitig auf Fehler seiner Gegner hoffen, um noch den Sprung aufs Podium zu schaffen.

Der Kampf um Platz fünf ist dann richtig eng. Gleich drei Fahrer liegen aktuell mit 238 Punkten Kopf an Kopf: Der erste 15-jährige Anton Richter (GER-441) aus Kiel, Oliver-Tom Schliemann (GER-1001) und der Norderney Dennis Müller (GER-89), der sich beim ersten Tourstopp in Sankt Peter-Ording einen packenden Zweikampf mit Vincent Langer geliefert hat. Auch der Youngster Jonne Heimann liegt mit 237 Punkten noch aussichtsreich für eine Top-5 Platzierung.

Es gibt aber auch noch drei „Geheimfavoriten“, die man beim ersten Blick auf die Slalom-Rangliste nicht sieht. Sebastian Kördel (GER-220), der frisch gebackene Deutsche Meister im Speedsurfen Gunnar Asmussen (GER-2) aus Flensburg und der Kieler Lars Paustian (GER-5) haben alle hervorragende Platzierungen bei der DM auf Sylt erzielt. Ihnen fehlt aber jeweils noch ein weiteres starkes Ergebnis, um in der Rangliste weiter vorne aufzutauchen. Aktuell finden sich die drei auf den Plätzen 23, 24 und 25. Wenn sie bei den beiden noch ausstehenden Regatten aber im Slalom punkten, können sie alle noch den Sprung bis ganz nach vorne schaffen. Denn bei fünf Wertungen gibt es einen weiteren Streicher. Am kommenden Wochenende gibt es beim Multivan Windsurf Cup in Kellenhusen die nächste Möglichkeit, um Punkte für die Slalom Rangliste der höchsten deutschen Windsurfserie zu sammeln. Am 11. und 12. September ist die Windsurf-Elite in dem Ostseebad zu Gast. Hier der Link zur aktuellen Slalom-Rangliste: Slalomrangliste Multivan Windsurf Cup 2021 nach drei Regatten




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